Echt umweltfreundlich.
Für ein gutes Stadtklima.

Nachhaltigkeit bei der ICB

Für ein Busunternehmen wie die ICB ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil des Geschäftszwecks. Immerhin sind in den über 200 Fahrzeugen, welche die ICB jeden Tag in den Frankfurter Stadtverkehr einsteuert, zahlreiche Fahrgäste umweltfreundlich unterwegs. Welche Entwicklungen und Ziele die ICB in den Kernbereichen soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit verfolgt, ist im Bericht „Nachhaltigkeit bei der ICB (2020-2021)" dokumentiert.

ICB-Nachhaltigkeitsbericht_2020_2021

Bericht als PDF

Frankfurts Fahrplan für gutes Klima

Als eine der ersten Städte Deutschlands hat Frankfurt schon frühzeitig mit dem "Masterplan 100% Klimaschutz" einen konkreten Fahrplan für eine 100 Prozent regenerative Energieversorgung erstellt. Bis 2050 will die Stadt komplett klimaneutral sein, der Frankfurter Stadtverkehr soll bereits 2030 klimaneutral sein.

Der  "Masterplan 100% Klimaschutz" kann nur umgesetzt werden, wenn konsequent Ressourcen geschont, Kraftstoffverbrauch reduziert und CO2-Emissionen gesenkt werden. Umweltfreundliche Mobilitätskonzepte spielen dabei eine wesentliche Rolle – vor allem der Ausbau des ÖPNV und die Umstellung der Busflotte auf Zero-Emission-Fahrzeuge, also auf elektrisch betriebene Busse. Die Internetseite mehr.rmv-frankfurt.de/zukunft bringt alle wichtigen Informationen zur Bus-Elektrifizierung in Frankfurt auf den Punkt.

Die ICB verpflichtet sich als zukunftsausgerichtetes Busunternehmen dazu, die Klimaschutzziele der Stadt Frankfurt umzusetzen: Der öffentliche Nahverkehr ist ohnehin umweltfreundlich. Wir bauen den Anteil der E-Busse an unserer Flotte sukzessive aus. Aber auch unsere Diesel-Busse erfüllen heute alle mindestens die Abgasnorm Euro EEV, mehr als 75 Prozent der Fahrzeuge sogar Euro VI. Für die ICB ist der Kraftstoffverbrauch ein entscheidendes Kriterium bei der Beschaffung. Zudem testen wir kontinuierlich neueste umwelt- und ressourcenschonende Techniken: Einige Busse nutzen durch Rekuperationsmodule Bremsenergie zur Kraftstoffeinsparung, andere sind mit umweltfreundlichen CO2-Klimaanlagen ausgerüstet. Für saubere und umweltfreundliche Mobilität.

E-Mobilität bei der ICB

Die ICB hat als erste Busgesellschaft in Frankfurt alternative Mobilitätskonzepte auf die Straße gebracht und 2018 eine komplette Linie elektrifiziert. 2020 wurden mit weiteren Batterie-Solo- und -Gelenkbussen zwei weitere Linien auf alternativen Antrieb umgestellt. 2022 erfolgt die Integration von Wasserstoffbussen in den ICB-Fuhrpark. Der Bau einer betriebshofeigenen Wasserstofftankstelle ist für 2023 geplant.

Unser Ziel als städtische Gesellschaft und vor allem als Frankfurter Unternehmen: Umweltfreundliche und komfortable Mobilität für Frankfurt!

Unsere Stromer

Die ICB setzt Batteriebusse von drei Herstellern ein: Den Solaris Urbino 12 electric, Gelenkbussse des Typs Irizar ie18 und Solobusse des Hersteller Caetano. Die Busse nutzen Lithium-Ionen-Batterien, die zwischen 240 kWh und 560 kWh speichern und mit einer Ladung im Stadtverkehr zwischen 130 und 190 Kilometer fahren. Bei diesen Bussen handelt es sich um Nachtlader – das bedeutet, sie werden nach dem Linieneinsatz auf dem Betriebshof geladen. Die Fahrzeuge sind übrigens nicht nur umweltfreundlich, sondern auch deutlich geräuscharmer als herkömmliche Busse – ein echter Vorteil in einer lebendigen Stadt mit hohem Verkehrsaufkommen.

Durch die vollständige Umstellung von drei ICB-Linien – 33, 37 und 75 – werden jährlich rund 1.300 Tonnen Kohlendioxid (CO2) und mehr als 13 Tonnen Stickoxid (NOx) weniger an die Umwelt abgegeben. Mit der für 2022 geplanten Elektrifizierung der längsten ICB-Linie 36 erhöht sich diese Emissionsersparnis auf 2.100 Tonnen Kohlendioxid (CO2) und rund 24 Tonnen Stickoxid (NOx).