Test einer Elektro-Bustram in Frankfurt

Futuristisches Fahrzeug im Linieneinsatz

Die Stadt Frankfurt ist auf dem Weg in die Elektromobilität. Der Großteil der Nahverkehrsleistung – rund 80 Prozent der Fahrgast-Fahrten – wird schon seit Jahrzehnten mit S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen elektrisch erbracht. Seit Dezember 2018 sind die ersten fünf batterieelektrischen Busse des Herstellers Solaris im Einsatz. Frankfurt kann sich als erste hessische Stadt rühmen, eine komplette Buslinie „elektrifiziert“ zu haben.

„Wir werden in Zukunft noch weitere Busse mit alternativen Antrieben testen, um Erfahrungen für kommende Beschaffungen zu sammeln“, erklärt traffiQ-Geschäftsführer Dr.-Ing. Tom Reinhold. „Ein besonders futuristisches Fahrzeug setzt jetzt die städtische In-der-City-Bus GmbH (ICB) für zwei Wochen ein: Eine so genannte „ietram“ des spanischen Herstellers Irizar“, kann ICB-Geschäftsführer Alois Rautschka bekannt geben. Der Demobus wird nach der E-Bus-Konferenz in Berlin mehreren Verkehrsbetrieben zur Erprobung angeboten. Für Frankfurt käme die 18 Meter lange „Tram“-Version voraussichtlich nicht in Frage, Irizar hat aber auch 12 Meter lange Standard-Elektrobusse im Programm.

In der kommenden Woche ist der Probebetrieb in Frankfurt am Main auf folgenden Linien vorgesehen:

  • Montag und Dienstag, 15. und 16. April, 9.25 - 12:24 Uhr:
    Buslinie 75 (Bockenheimer Warte – Uni-Campus Westend – Bockenheimer Warte).
  • Mittwoch und Donnerstag, 17. und 18. April, 6.23 - 8:58 Uhr:
    Buslinie 30 (Bad Vilbel Bahnhof – Sachsenhausen Hainer Weg).

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